Abschied und Neuanfang

Fast vorbei

Es kam anders

Mit Lara auf der Kuhweide

Viel Nostalgie, ein bischen Stolz, Dankbarkeit und liebevolle Abschiede

Was mich sehr beeindruckt

  • Die Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft und Solidarität der Menschen hier in der Region Antioquia, deren Hauptstadt Medellín ist. Das tat und tut soo gut!
  • Die Menschen leben im Hier und Jetzt, akzeptieren Gegebenheiten. Sie strahlen trotz teils prekärer Arbeitsbedingungen, sichtbarer sozialer Ungleichheit und Unsicherheit, Armut häufig eine Lebensfreude aus, die ansteckend ist!
  • Gott ist überall präsent: „Si dios quiere“ = „So Gott will“ ist ein geflügeltes Wort. 95% der Menschen hier sind katholisch gläubig. „Bendiciones“ = „Segnungen“ erhält man bei bei vielen Gelegenheiten: Beim Verabschieden, beim Verlassen eines Ladens oder wenn man jemand einen Gefallen getan hat. „Que dios te page“ = „Vergelts Gott, möge Gott Dich bezahlen“ ist ein Dankeschön, wenn jemand ein Geschenk erhalten oder ein gutes Geschäft gemacht hat.

Blick von meinem Balkon

Spaziergang mit Hündin Lara

eine Herausforderung für sie und mich

Was mich herausfordert

# Wenn uns freilaufende Hunde begegnen, die ich noch nicht kenne, ich also nicht weiß, ob sie uns angreifen oder friedlich sind. Lara hat vor allen Hunden Schiss. Ich anfangs auch. Mittlerweile weiß ich welche Hunde auf unseren Spazierwegen harmlos und friedlich sind. Und ich weiß auch, dass viele Hunde, die wild bellen, in eingezäunten Grundstücken sind. Dennoch musste ich anfangs oft umkehren,da Lara sich weigerte weiterzugehen. Sie legt sich dann einfach hin und will umkehren. Inzwischen kennen wir einander besser und auch ich habe weniger Schiss,so dass sie mir folgt und vertraut,dass nichts passiert. Auch freilaufend folgt sie gut. Sie hat schon viel gelernt und ich auch! Und ich liebe diese große schwarze verschmuste Hündin, die so viel Liebe schenkt!